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Malachit
Fundort:
Schokpak/Kasachstan
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| Kurzportrait |
Den Malachit kennt man als
beliebten Schmuckstein, er stellt aber auch ein bedeutendes Erz zur Gewinnung
von Kupfer dar. Früher gewann
man aus Malachit ein Pigment. Die
Namensgebung erfolgte nach dem griechischen Wort malache (Malve)
in Anlehnung an die grüne Farbe. Meist kommt der Malachit in dicken,
nierigen Knollen vor, oft auch in Überzügen oder in Verbindung
mit den Kupfermineralien Azurit und Chrysokoll.
Bei Sammlern sind stalaktit- oder garbenartige Aggregate begehrt. Kristalle
sind seltener, sie sind oft faserig und nur sehr klein. Malachit darf nicht
mit dem ähnlichen Brochantit verwechselt
werden. Eine Besonderheit stellen die Pseudomorphosen dar: Hierbei wandelt
sich ein anderes Mineral - beispielsweise Azurit
oder Cuprit - in Malachit um. Die Kristallform
des ursprünglichen Minerals bleibt dabei erhalten. |
| Formel
(Familie) |
CuCO3
• Cu(OH)2 (Basische Carbonate) |
| Farbe |
grün |
| Strich
und Glanz |
hellgrün; Diamantglanz,
Glasglanz, Seidenglanz, matt |
| Härte
und Dichte |
3,5 - 4 (Mohs); 4 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
gut; Bruch spröde |
| Kristallsystem
und Formen |
monoklines
System; Pinakoide, Prisma |
| Aggregate |
Kristalle selten, knollig,
nierig, traubig, büschelig, Ausblühungen, Pseudomorphosen
nach Azurit und Cuprit |
| Nachweis |
löst sich in Salzsäure
unter Aufbrausen, bei Zugabe von Ammoniaklösung erfolgt Blaufärbung,
schmilzt vor dem Lötrohr und wird zu einem Kupferkorn reduziert, beim
Erhitzen in einem Glasröhrchen erfolgt unter Wasserabgabe Schwarzfärbung |
| Fundorte
(Auswahl) |
Tsumeb/Namibia, Mashamba
West Mine/Kongo, Kerruchen/Marokko, Arizona, Australien |