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Azurit
 
Fundort: Tsumeb/Namibia
Kurzportrait Der Azurit wurde schon im Mittelalter zur Herstellung eines blauen Pigments verwendet. Aber auch die alten Ägypter kannten den Stein, der Name geht auf das persische Wort lazhward (Blau) zurück. Heute wird der Azurit gelegentlich als Erz zur Gewinnung von Kupfer benötigt. Beimischungen im Feuerwerk erzeugen eine blaue Flammenfarbe. An der Luft kann sich der Azurit unter Abgabe von Kohlenstoffdioxid und Wasser zu Malachit umwandeln. Dies erklärt auch, warum die meisten Azuritstufen mit Malachit vergesellschaftet sind. Gut ausgebildete, blaue Kristalle sind bei Sammlern sehr begehrt.
Formel (Familie) 2CuCO3 • Cu(OH)2  (Basische Carbonate)
Farbe blau
Strich und Glanz helleres Blau; Glasglanz, Diamantglanz
Härte und Dichte 3,5-4 (Mohs); 3,7-3,9 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch gut; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen monoklines System; Pinakoide, Prismen
Aggregate Kristalle und Gruppen; radialstrahlige, traubige, nierige, derbe Aggregate, Pseudomorphosen in Malachit umgewandelt, Aggregate auch oft in Verbindung mit Malachit
Nachweis in Salzsäure unter Aufbrausen löslich, schmilzt vor dem Lötrohr, in der Oxidationszone bildet sich ein Kupferkorn
Fundorte (Auswahl) Tsumeb/Namibia, Arizona/USA, Chessy bei Lyon/Frankreich, Ural, China