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Kalisalz
 
Fundort: Kalibergwerk Buggingen/Baden-Württemberg
Kurzportrait Kalisalz ist ein Mineralgemisch, das aus mehreren Salzmineralien aufgebaut ist. Die rötlichen Schichten bestehen aus durch Hämatit gefärbtem Carnallit, die transparenten aus Sylvin oder Halit, die weißlichen aus Kieserit. Kalisalz schmeckt salzig und leicht bitter, es dient zur Gewinnung von Düngemitteln, sowie zur Herstellung von Kalium und dessen Verbindungen.
Formeln (Name)
(Familie)
KCl (Sylvin), KMgCl3 • 6 H2O (Carnallit), NaCl (Halit), MgSO4 • H2O (Kieserit)
Sylvin, Carnallit, Halit (Halogenide) - Kieserit (Sulfate)
Farbe
farblos, weiß, rötlich, gelblich
Strich und Glanz
weiß; Glasglanz
Härte und Dichte
1,5 - 2 (Mohs); ca. 1,9 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch (Sylvin)
vollkommen; Bruch uneben
Kristallsystem und Formen (Sylvin)
kubisches System; Kristalle: Würfel, Oktaeder, u.a.
Aggregate (Sylvin)
Kristalle, Zwillinge, körnig, dicht, spätig, Ausblühungen
Nachweis (Sylvin und Carnallit)
salziger Geschmack, violette Flammenfärbung (Kaliumatome), aber meist durch gelbe Flammenfärbung überdeckt, schmilzt vor dem Lötrohr, löst sich nicht ganz so gut im Wasser wie Halit
Fundorte (Auswahl) Kalisalzlagerstätten, zum Beispiel im Rheintal bei Buggingen, andere Salzlagerstätten weltweit
 






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SylvinLupe




Carnallit aus einem
Salzbergwerk in Deutschland
Sylvin auf Halit
Wathlingen bei Celle