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Halit, Steinsalz
 
Fundort: Neuhof-Ellers/Deutschland
Kurzportrait Als Halit oder Steinsalz bezeichnet man das natürliche Mineral, das aus Natriumchlorid aufgebaut ist. Natriumchlorid dient als Kochsalz, es eignet sich zur Konservierung von Lebensmitteln, als Streusalz, zur Herstellung von Soda, Chlor und Natronlauge und wird für Infusionen bei Blutverlust benötigt. Der Name Halit leitet sich vom griechischen Wort halos (Salz) ab. Steinsalz bildet vor allem gerne Würfel als Kristalle aus, die stark salzig schmecken. Da der Halit im Gegensatz zum Kalisalz Sylvin sehr gut wasserlöslich ist, sind die Würfel manchmal skelettartig angefressen. Gitterfehler im Kristallaufbau erzeugen Interferenzphänomene, derartige Kristalle zeigen eine blaue Färbung. Hämatiteinlagerungen führen zu roten Verfärbungen.
Formel (Familie) NaCl  (Halogenide)
Farbe farblos, weiß, grau, gelblich, orange, rötlich, bläulich
Strich und Glanz weiß; Glasglanz, Fettglanz
Härte und Dichte 2 (Mohs); 2,1-2,2 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch vollkommen (Würfel); Bruch muschelig, uneben
Kristallsystem und Formen kubisches System; Würfel, Rhombendodekaeder, Oktaeder, Tetrakishexaeder
Aggregate Kristalle (auch große), Kristallskelette, körnig, faserig, spätig, stalaktitisch, Ausblühungen, Einschlüsse und Einlagerungen
Nachweis salziger Geschmack, gelbe Flammenfärbung (Natriumatome), schmilzt vor dem Lötrohr, löst sich leicht in Wasser (im Gegensatz zu dem Kaliumsalz Sylvin)
Fundorte (Auswahl) Steinsalzlagerstätten: Schwäbisch Hall, Heilbronn, Staßfurt, Bad Reichenhall, auch in Salzseen und Meeren
 
Sylvin
 
Kristall mit blauer Färbung
Schweizerhalle/Schweiz
Halit Würfel
Szczecin/Polen
 Sylvin auf Halit
Wathlingen bei Celle/Dt.