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Almandin-Granat
 
Fundort: Stapfenalpe/Zillertal
Kurzportrait Der Begriff Granat umfasst eine bestimmte Gruppe von Inselsilicat-Mineralien, die alle nach dem kubischen Kristallsystem kristallisieren und einen bestimmten chemischen Aufbau in der Kristallstruktur aufweisen. Die Namensgebung erfolgte nach der Blütenfarbe des Granatapfelbaums oder nach dem lateinischen Wort granum ("Korn") in Anlehnung an das körnige Auftreten mancher Stücke. Granate sind relativ hart, so dass sie als Edelsteine verwendet werden und sie sich zur Herstellung von Schleif- und Poliermitteln eignen.
Formel (Familie) Almandin: Fe32+Al2(SiO4)3 - Pyrop: Mg3Al2(SiO4)3  (Silicate)
Farbe Almandin rotbraun; Spessartin orangegelb und braun; Grossular orangegelb, grünlich, braun; Hessonit gelb und rot; Andradit farblos, grün und braun; Uwarowit smaragdgrün
Strich und Glanz weiß; Glasglanz, Fettglanz
Härte und Dichte 6,5 - 7,5 (Mohs); 3,5 - 4,3 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch vollkommen (Rhombendodekaeder); Bruch muschelig, splittrig
Kristallsystem und Formen kubisches System; Hexaeder, Rhombendodekaeder, Oktaeder, Tetrakishexaeder, Trisoktaeder, Ikositetraeder, Hexakisoktaeder
Aggregate Kristalle, dicht, derb, körnig, runde Körner als Kristallsande
Nachweis Granate schmelzen vor dem Lötrohr leicht (Ausnahme: Uwaworit), manchmal unter Abscheidung von Kieselgallerte, in Säuren nur schwer löslich
Fundorte (Auswahl) Zillertaler Alpen (Almandin), Alpe Mussa/Italien (Hessonit), Queensland/Australien (Grossular), Saranowskaia/Ural (Uwaworit), Fujian/China (Spessartin)
 
Grossular
Queensland/Australien
Grossular Tetrakishexaeder
Hubei Province/China
 Spessartin mit Rauchquarz
Fujian/China
Andradit
Serifos/Griechenland