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Diopsid (Chromdiopsid)

Fundort: Outukumpu, Finnland
Kurzportrait Der Diopsid ist ein relativ häufig vorkommendes Mineral. In den Alpen kommt er zum Beispiel häufig in Klüften und Drusen vor. Der Diopsid zählt zu den Mineralien der Pyroxen-Gruppe. Der Name leitet sich von den griechischen Wörtern dis („doppelt“) und opsis („Gestalt“) ab. Dies hängt damit zusammen, dass gut ausgebildete Diopsid-Kristalle häufig als Zwillinge vorkommen. Die smaragdgrünen Chromdiopsid-Kristalle aus Finnland werden gerne zu Schmucksteinen geschliffen.
Formel (Familie) CaMg(Si2O6)  (Silicate und Germanate) – auch als smaragdgrüner Chromdiopsid mit einem Gehalt von bis zu 2% an Cr2O3
Farbe farblos, weiß, grün, hellgrün, gelblich, blaugrün, smaragdgrün (Chromdiopsid)
Strich und Glanz weiß, Glasglanz
Härte und Dichte 5 bis 6 (Mohs), 3,25 bis 3,4 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch deutlich nach dem Prisma; uneben
Kristallsystem und Formen monoklines System; Pinakoide, Prismen
Aggregate Kristalle, auch als Zwillinge; derbe Massen, säulig, stengelig, strahlig
Nachweis in Säure kaum löslich, säulige Anordnung und Farbe der Kristalle
Fundorte (Auswahl) Outukumpu/Finnland, Schwarzenberg/Erzgebirge, in alpinen Klüften, für Schmucksteine auch in Brasilien, Burma, Madagaskar und Sri Lanka

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