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Bastnäsit
 
 Fundort: Cave Bianchi, Cuasso al Monte, Italien
Kurzportrait In der Bastnäsit-Gruppe existieren mehrere Minerale aus der Familie der Carbonate, die weitere Anionen (F oder/und OH) und Kationen der Seltenerden-Elemente Ce, La oder Y enthalten. Die Bastnäsite eignen sich daher zur Gewinnung von Cer, Lanthan und Yttrium und weiterer Lanthaniden, die ebenfalls in Spuren vorhanden sind. Die Namensgebung erfolgte nach dem ersten Fundort Bastnäs in der Nähe von Skinnskatteberg in Schweden.
Formel für Gruppe allgemein (Familie) (Ce,La,Y)CO3F  (Carbonate)
Farbe weiß, gelblich, rötlich
Strich und Glanz weiß; Fettglanz, Glasglanz, auf Spaltflächen Perlmutterglanz
Härte und Dichte 4,5 (Mohs), 4,8-5,2 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch deutlich; Bruch uneben
Kristallsystem und Formen hexagonales System; Pinakoide, Prismen, u.a.
Aggregate Kristalle; dicht, Körner, Blätter
Nachweis Glanz der Spaltflächen; in Salzsäure löslich; gibt mit konz. Schwefelsäure Fluorwasserstoff ab (Achtung Gefahr!)
Fundorte (Auswahl) Bastnäs/Schweden, Mountain Pass/Kalifornien, Cuasso al Monte/Italien