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Antimonit, Stibnit
 
Fundort: Huaron/Peru
Kurzportrait Der Antimonit ist unter verschiedenen Namen wie Stibnit, Antimonglanz oder Grauspießglanz bekannt. Das weiche Mineral bildet gerne stahlgraue, langgezogene Kristalle oder radialstrahlige Aggregate aus. Es wurden schon Spieße mit mehr als einem Meter Länge gefunden. Der Stibnit war schon in der Antike bekannt, die ägyptischen Frauen färbten sich mit dem gepuderten Mineral die Augenlider und Augenbrauen dunkel. Der Name Stibnit leitet sich vom lateinischen Namen stibium für das Mineral ab (griechisch stibi). Der Antimonit ist das bedeutendste Erz zur Gewinnung von Antimon.
Formel (Familie) Sb2S (Sulfide)
Farbe stahlgrau, manchmal Anlauffarben
Strich und Glanz dunkelgrau; Metallglanz
Härte und Dichte 2 (Mohs); 4,6-4,7 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch gut; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen orthorhombisches System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden
Aggregate teilweise langgezogene Kristalle und Kristallbüschel; stengelig, radialstrahlig, selten derb oder körnig
Nachweis in Salpetersäure löslich, schmilzt vor dem Lötrohr und hinterlässt einen weißen Belag von Antimonoxid
Fundorte (Auswahl) Huaron/Peru; Xikuangshan, Hunan/China; Shikoku/Japan; Mina Herja/Rumänien; Harz/Deutschland