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Dysprosium
ist ein silbergraues Schwermetall, das bieg- und dehnbar ist. Das Metall
weist ferromagnetische Eigenschaften auf. Das Lanthanid
ist zwar unedel, aber deutlich stabiler als die Lanthaniden zum Beginn
der Reihe. An der Luft überzieht es sich mit einer Oxidschicht, mit
Wasser reagiert es langsam unter Hydroxidbildung, in Säuren
löst es sich unter Wasserstoffbildung und Bildung der entsprechenden
Salze auf.
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Dysprosium
steht mit einem Anteil von 0,00043% an 51. Stelle der Elementhäufigkeit.
Das Element kommt oft in Begleitung mit den anderen Lanthaniden in den
Ytter-Erden vor.
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| Der französische Chemiker Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran 1886 (1838-1912) wies das Element im Jahre 1886 mit Hilfe einer Spektralanalyse in der Ytter-Erde nach (siehe auch Grafik beim Element Yttrium). Reines Dysprosium konnte erst im Jahre 1906 durch Georges Urbain (1872-1938) dargestellt werden. Aufgrund der Schwierigkeit, das Element zu isolieren, erhielt das Element den Namen Dysprosium in Anlehnung an das griechische Wort dysprósitos ("schwer zugänglich"). |
| Nach einer Anreicherung der Erze und einer Überführung in Fluorid- oder Chloridverbindungen gewinnt man das Metall durch Reduktion mit Natrium, Calcium oder Magnesium. |
| In Legierungen wird Dysprosium zur Herstellung von magnetischen Werkstoffen verwendet. Mit Blei legiert dient es als Abschirmmaterial in Kernreaktoren. |
| Copyright: Thomas Seilnacht |