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| Aufgrund der chemischen Ähnlichkeit ist vermutlich bei allen Lanthaniden und deren Verbindungen die Wirkung auf den Menschen ähnlich. Das feinverteilte Metall, die Oxide und die Hydroxide reizen Augen und Schleimhäute. Das kompakte Metall ist chemisch aber relativ stabil. |
Holmium
steht mit einem Anteil von 0,00011% an 57. Stelle der Elementhäufigkeit.
Das Element kommt chemisch gebunden oft in Begleitung mit den anderen Lanthaniden
in den Ytter-Erden, so auch in den Mineralien der Gadolinit-Gruppe
oder der Monazit-Gruppe vor.
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| Im Jahre 1843 konnte C.G. Mosander aus der Yttererde unreines Erbiumoxid isolieren. In dieser "Erbinerde" wiesen die Schweizer Jaques Louis Soret (1827-1890) und Marc Abraham Delafontaine (1837-1911) im Jahre 1878 in Genf durch eine spektralanalytische Untersuchung das Element Holmium nach (siehe auch Grafik beim Element Yttrium). Die Schweizer nannten das neue Element "Element X". Der Name Holmium wurde durch den schwedischen Chemiker Per Theodor Cleve ein Jahr später in Uppsala vergeben. Er stellte eine Erde mit einem hohen Anteil an Holmium her. "Holmia" ist der alte Name für die schwedische Hauptstadt Stockholm. |
| Nach einer Anreicherung der Erze und einer Überführung in Fluorid- oder Chloridverbindungen gewinnt man das Metall durch Reduktion mit Calcium. |
| Geringe Mengen finden in den Leuchtmassen der Farbbildröhren Anwendung. Ferner kommt es in der Lasertechnik zum Einsatz (Holmium-Laser). Hochleistungsmagnete enthalten Polschuhe aus Holmium. |
| Copyright: Thomas Seilnacht |