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| Aufgrund der chemischen Ähnlichkeit ist vermutlich bei allen Lanthaniden und deren Verbindungen die Wirkung auf den Menschen ähnlich. Das feinverteilte Metall, die Oxide und die Hydroxide reizen Augen und Schleimhäute. Das kompakte Metall ist chemisch aber relativ stabil. |
Terbium
steht mit einem Anteil von 0,000085% zwischen Holmium und Selen an 58.
Stelle der Elementhäufigkeit. Das Element
kommt chemisch gebunden oft in Begleitung mit den anderen Lanthaniden
in den Mineralien der Cerit-Gruppe,
der Monazit-Gruppe, der Gadolinit-Gruppe
und der Euxenit-Gruppe vor.
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| Nach der Entdeckung des Lanthans im Jahre 1839 konnte der schwedische Chemiker Carl Gustav Mosander vier Jahre später neue Elemente aus den Ytter-Erden isolieren (siehe auch Grafik beim Element Yttrium). Die Namen der Elemente Yttrium, Terbium und Erbium und schließlich auch Ytterbium wurden aus dem schwedischen Ortsnamen Ytterby abgeleitet, bei dem das Mineral erstmals gefunden wurde. Eine Bestätigung zur Existenz des Elements lieferte der schweizer Chemiker und Mineraloge Marc Abraham Delafontaine (1838-1911) im Jahre 1878, als er das Element im Mineral Samarskit nachwies. |
| Die Herstellung von Terbium erfolgt aus Monazitsand, der pro Tonne bis zu 300 Gramm des Elements enthält. Nach einer Anreicherung der Erze und einer nachfolgenden Abtrennung durch Ionenaustauschverfahren kann das Terbium durch eine Reduktion der erhaltenen Terbiumhalogenide mit Hilfe von Calcium oder Magnesium gewonnen werden. |
Terbium
eignet sich zum Dotieren von Halbleitern. Aufgrund seiner ferromagnetischen
Eigenschaften eignet sich Terbium zur Herstellung von magnetischen Bauteilen.
Die magnetooptische Minidisk in den 1990iger Jahren war mit einer Terbium-Eisen-Cobalt-Legierung
beschichtet. Terbiumoxid wird als Aktivator für den grünen Leuchtstoff
in Farbbildröhren verwendet. Das bei normalem Licht weiße Terbium(III)-sulfat
Tb2(SO4)3•
8 H2O zeigt in UV-Licht eine grüne Lumineszenz.
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| Copyright: Thomas Seilnacht |