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Polyhalit
 
 Fundort: Bad Ausee/Steiermark/Österreich
Kurzportrait Benannt ist das Mineral Polyhalit nach den griechischen Wörtern poly (viel) und halós (Salz). Es bildet nadelige, prismatische oder säulige Kristalle, aber auch faserige oder blättrige Aggregate kommen vor. In Wasser zersetzt es sich zu Gips. Beim Erhitzen über einem Brenner entsteht eine violette Flammenfarbe, die auf das Element Kalium hinweist. Polyhalit dient gelegentlich zur Gewinnung von Kaliumsalzen. 
Formel (Familie) K2Ca2Mg(SO4)4 2H2O  (Sulfate)
Farbe weiß, grau, rötlich, gelblich
Strich und Glanz weiß; Glasglanz
Härte und Dichte 3 (Mohs), 2,78 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch vollkommen; Bruch faserig
Kristallsystem und Formen triklines System; Prismen, Dipyramiden
Aggregate Kristalle; derb, faserig, blättrig
Nachweis in Wasser gut löslich, zersetzt sich dabei zu Gips; schmilzt vor dem Lötrohr und gibt sein Kristallwasser ab, violette Flammenfarbe (Hinweis auf Kalium)
Fundorte (Auswahl) Bad Ausee/Österreich, Kalibergwerke und verschiedene Salzlagerstätten in Deutschland oder anderen Ländern