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Diamant
 
Fundort: Botswana
Kurzportrait Der Diamant gehört neben dem Graphit und dem Londsdaleit zu den Mineralien, die aus reinem Kohlenstoff aufgebaut sind. Diamant ist mit der Mohshärte 10 das härteste aller Mineralien. Der Schmelzpunkt liegt bei 3547°C. Aufgrund dieser Eigenschaften erhielt der Diamant seinen Namen nach dem griechischen Wort adamas ("Stahl", "unbezwingbar"). Beim Diamant kommen fast sämtliche Kristallformen des kubischen Systems in perfekter Form vor. Diamanten werden zu Schleif- und Poliermittel verarbeitet. Besonders wertvoll sind lupenreine Diamanten, die zu Edelsteinen verschliffen werden.
Formel (Familie) C  (Elemente)
Farbe farblos, gelb, braun, schwarz, rosa, rot, bläulich, violett, hohe Farbenvielfalt
Strich und Glanz weiß; Diamantglanz
Härte und Dichte härtestes Mineral! 10 (Mohs); 3,50-3,52 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch vollkommen; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen kubisches System; Hexaeder, Rhombendodekaeder, Oktaeder, Tetrakishexaeder, Trisoktaeder, Ikositetraeder, Hexakisoktaeder
Aggregate Kristalle; körnig
Nachweis hohe Härte, unlöslich in Säuren, verbrennt zu Kohlenstoffdioxid, unter Luftabschluss Umwandlung zu Graphit
Fundorte (Auswahl) Südafrika (größter je gefundener Diamant: Cullinan 1905 in Transvaal, 3106 Karat, ca. 620 Gramm), Botswana, Kongo, Angola, Jakutien/Russland, Ural, Australien, Brasilien
 
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Rohdiamanten,
verschiedene Farben
Cullinan, der größte
jemals gefundene Diamant
 Diamant
würfelförmig