Bild
vergrößern
|
Zink
gediegen
Fundort:
Ruschenberg, Neheim-Hüsten, Sauerland
|
| Kurzportrait |
Zink gediegen ist zwar ein
extrem seltenes, aber anerkanntes Mineral. Es kommt in Blei-Zink-Lagerstätten
vor oder auf vulkanischem Glas, das als amorphes Gestein bei einer schnellen
Abkühlung von Lava oder Magma entsteht. Es ist mit anderen Metallen
oder Erzen wie Silber, Kupfer, Bleiglanz, Cuprit oder Zinkblende vergesellschaftet.
Der Name geht wie beim Element Zink
auf das lateinisches Wort zinkum oder auf den alten Begriff Zinken
(zackige Gestalt von Erzen) zurück. |
| Formel
(Familie) |
Zn
(Elemente) |
| Farbe |
silbergrau |
| Strich
und Glanz |
weiß oder grau; Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
2,5 (Mohs); 7,1 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
gut; Bruch hakig |
| Kristallsystem
und Formen |
hexagonales
System; dipyramidale oder deformierte Körner |
| Aggregate |
Kristalle, blechförmig,
derb, körnig |
| Nachweis |
in Säuren löslich
unter Wasserstoffbildung; verbrennt oberhalb von 500°C mit grünlicher
Flamme; schmilzt bei etwa 420°C (Schmelzpunkt) |
| Fundorte
(Auswahl) |
Elas Mine, Yukon/Canada;
Neheim-Hüsten/Sauerland; Australien, China, Chile, Russland |