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Konichalcit 
 
Fundort: Hilarion Mine, Lavrion/Griechenland
Kurzportrait Der Konichalcit ist ein sehr toxisches Arsen-Mineral, das ähnlich giftig ist wie das heute verbotene Pigment Schweinfurtergrün. Im 19. Jahrhundert wurde der Konichalcit zu einem grünen Pigment verarbeitet, er ist aber nicht so farbstark wie Schweinfurtergrün. Der Name lehnt sich an die griechischen Wörter konía (Kalk) und chalkós (Kupfer) an. Das Mineral bildet selten kurzprismatische Kristalle aus, häufiger findet man kugelige oder traubige Aggregate als Überzüge. Das Sammeln des Minerals ist aufgrund der Toxizität sehr problematisch. Es muss auf jeden Fall in einer dichten Box unter Verschluss aufbewahrt werden. Mit Feuchtigkeit können sich gasförmige, sehr giftige Arsenverbindungen bilden!
Formel (Familie) CaCu(AsO4)(OH)  (Arsenate)
Farbe grün
Strich und Glanz hellgrün; Fettglanz, Glasglanz
Härte und Dichte 4,5-5,5 (Mohs); 4,3 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch fehlt; Bruch uneben, splittrig
Kristallsystem und Formen orthorhombisches System; Pinakoide, Prismen
Aggregate kugelig, radialstrahlig, nierig
Nachweis charakteristische Farbe, leicht löslich in Säuren, sehr giftiges Mineral!
Fundorte (Auswahl) Lavrion/Griechenland, Tsumeb/Namibia, Utah/USA