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Schwefel-Atome nachweisen
Beim Erhitzen von schwefelhaltigen Verbindungen entsteht Schwefelwasserstoff, der weißes Bleiacetatpapier bräunlich verfärbt. Zur Untersuchung eignen sich Knoblauchzehen oder Zwiebelstücke, die man direkt im Reagenzglas erhitzt. Die zu untersuchende Substanz kann auch mit 10%iger Natronlauge vermischt und erhitzt werden. 
 
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Theorie

Der gebildete Schwefelwasserstoff reagiert mit dem Bleiacetat zu schwarzbraunem Bleisulfid:

H2S  +  Pb2+   PbS  +  2 H+ 
  
Der Test ist äußerst empfindlich und weist bereits geringste Schwefelmengen nach. Silber reagiert mit Schwefelwasserstoff unter Bildung von schwarzem Silbersulfid. Aus diesem Grund verfärben sich Silberlöffel, wenn sie mit Eiern in Berührung kommen.

Sicherheit  Schutzbrille anziehen! Schutzhandschuhe anziehen! Lueftungsmassnahmen erforderlich

Beim Verkohlen von Stoffen ist auf eine gute Raumlüftung zu achten. Es müssen Schutzbrille und Schutzhandschuhe getragen werden. Die Probe muss im Abzug durchgeführt werden, sie eignet sich nur für Lehrkräfte. Mit Bleiacetatpapier dürfen keine Schülerversuche durchgeführt werden.
 
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