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Aktivierungsenergie EA
    
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Hält man einen brennenden Holzspan an ein Gemisch aus Eisen- und Schwefel-Pulver, zündet die Mischung an einer Stelle. Die Reaktion läuft danach von alleine weiter, bis das ganze Gemisch reagiert hat.

Viele chemische Reaktionen laufen nicht von selbst ab, auch wenn sie ein großes Potenzial haben, um Reaktionswärme freigeben zu können. Durch die Zugabe von Energie werden die vorhandenen chemischen Systeme angeregt, sich neu zu ordnen und bilden dabei einen Übergangszustand. Als Aktivierungsenergie wird derjenige Energiebetrag bezeichnet, der notwendig ist, um die chemische Reaktion einzuleiten. Die dabei in Teilbereichen frei werdende Reaktionswärme liefert dann kontinuierlich Energie, so dass die gesamte chemische Reaktion von alleine weiter geht.

Diese Beispiele zeigen Möglichkeiten auf, wie Energie zur Anregung dient:  Bei allen vier genannten Beispielen wird Energie frei, es handelt sich um exotherme Reaktionen. Reaktionen, bei denen Energie benötigt wird, nennt man dagegen endotherme Reaktionen. Typische Beispiele für endotherme Reaktionen sind die Fotosynthese oder die Zerlegung von Kupferacetat.

  
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Ergänzende Informationen
Diashow: Eisen reagiert mit Schwefel 
Demonstrationen zur Aktivierungsenergie
 
Copyright: T. Seilnacht
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