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Staurolith
 
Fundort: Halbinsel Kola/Russland
Kurzportrait Der Staurolith ist auch unter dem Namen Kreuzstein bekannt. Der wissenschaftliche Name bezieht sich auf das griechische Wort stauros (Kreuz). Im Christentum wurde der Schmuckstein früher als "Basler Taufstein" bezeichnet und als Symbol getragen. Die Kristalle zeigen einen säuligen Habitus und bilden oft Durchkreuzungszwillinge im Winkel von 90° oder von etwa 60° aus. Die chemische Zusammensetzung kann stark variieren. Zinkstaurolith und Magnesiostaurolith haben eine andere Atomkomposition, sie sind beispielsweise eigenständige, anerkannte Minerale. 
Formel (Familie) (Fe2+,Mg,Zn)2Al9(Si,Al)4O22(OH)2  (Silicate)
Farbe braun, rötlich, schwärzlich
Strich und Glanz weiß; Glasglanz und Fettglanz
Härte und Dichte 7 - 7,5 (Mohs); 3,7 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch deutlich; Bruch muschelig uneben, splittrig
Kristallsystem und Formen monoklines System; Pinakoide, Prismen; oft Durchkreuzungszwillinge
Aggregate eingewachsene Kristalle; durch Verwitterung auch lose vorliegend
Nachweis in Säuren unlöslich; schmilzt nicht vor dem Lötrohr; Farbe und Durchkreuzungszwillinge sind typisch
Fundorte (Auswahl) zusammen mit Disthen am Pizzo Forno/Tessin, Halbinsel Kola/Russland