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Informationen zu SARS-CoV-2
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Thomas Seilnacht
Inhalt
Einschätzung
Fallzahlen weltweit
Übertragbarkeit
Massnahmen


Einschätzung

Um es sofort klar und deutlich zu sagen: Diese Pandemie ist nicht vergleichbar mit einer Grippe, sondern viel schlimmer. Die Einschätzung ergibt sich aus der Kombination zahlreicher Faktoren (in Klammer Zuordnung):
  • Übertragbarkeit (sehr hoch, wegen der Tröpfchen- und Aerosolinfektion)
  • Erkennbarkeit einer Infektion (vor dem Auftreten der Symptomen praktisch nicht zu erkennen)
  • Zeitpunkt wann und wie lange ein positiv Getesteter das Virus übertragen kann (ohne Symptome schon ansteckbar, viele Tage ansteckbar)
  • Schwere der Symptome (in den bisher dokumentierten Fällen bei den schweren COVID-19-Erkrankungen extrem hoch, Lungenentzündungen, Lungenembolien, Multiorganversagen, der SARS-CoV-2-Erreger löst eine Endotheliitis aus, also eine Entzündung der Endothelzellen: Das bedeutet, dass das Virus die Endothelzellen in Lunge, Herz, Niere, Leber, Darm oder Gehirn an ihrem ACE2-Rezeptor angreifen kann und damit direkt das körpereigene Immunsystem attackiert.) [Lit. 1; deutscher Kommentar bei 2 und 10]
  • Zahl der Todesfälle pro Zeitabschnitt (bisher punktuell hoch)
  • Belastung der Gesundheitssysteme (je nach Land relativ hoch bis sehr hoch)
  • Besondere Gefahr für vorbelastete Personen (eine relativ grosse Personenzahl ist davon betroffen: alle, bei denen die Funktion der Lunge oder der Endothelzellen eingeschränkt ist. Die Risikofaktoren sind u.a.: fortgeschrittenes Alter, Herzkrankheiten, Raucher, COPD oder andere chronische Lungenkrankheiten, Diabetes, Krebs, Übergewicht, Autoimmunkrankheiten) [z.B. Vorschädigung der Endothelzellen bei Morbus Bechterew: Lit 3]
  • Gesundheitliche Schäden nach einer überlebten Infektion (schwere Lungenschäden wie eine Lungenfibrose treten auch bei vorher gesunden und auch bei jüngeren Personen mit „mildem Verlauf" auf [Lit 4]; wenn es tatsächlich eine Endotheliitis auslöst, dann verkürzt dies die Lebenserwartung erheblich.
  • Gefahren für die Wirtschaft und damit verbundene Folgen auf die Lebensqualität (sehr hoch)
  • Standen erprobte Medikamente und Impfstoffe zu Beginn der Epidemie zur Verfügung? (Impfstoffe stehen leider nicht zur Verfügung, evt. hemmen aber Medikamente mit löslichen ACE2-Rezeptoren, die gegen SARS entwickelt wurden, die Entzündungsreaktionen [Lit 12]; oder es können antivirale Medikamente, die bei AIDS oder Ebola eingesetzt werden, wirksam sein; auch die Blutplasma-Transfusion mit Antikörpern aus dem Blut von Infizierten zeigte erste Erfolge [Lit 13])
  • Tritt nach dem Abklingen eine Immunisierung auf? (ja, aber bei anderen bekannten Coronaviren hält diese nur für einen bestimmten Zeitraum bis zu maximal drei Jahren an (bei SARS und MERS) [Lit 9]; es wird darüber diskutiert, ob die gebildeten Antikörper bei einer Zweitinfektion infektionsverstärkend wirken und damit die Entwicklung eines Impfstoffes erschwert wird [Lit 11] – ich hoffe für unsere Zukunft, dass das nicht der Fall sein wird)
Ergebnis: Das Virus hat ein extrem hohes Gefahrenpotenzial! Die teilweise vorhandene Meinung, die von den Behörden verhängten Massnahmen seien übertrieben, weil sie einen unnötigen Schaden für die Wirtschaft verursachen, ist nicht nachvollziehbar und entbehrt jeder Grundlage. Bemerkungen wie „Das Maskentragen gehört nicht zu unserer Kultur“ oder „Wir dürfen unsere Freiheitsrechte nicht einschränken“ sind völlig fehl am Platz. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, sozial und solidarisch im Sinne unserer Grundgesetze zu handeln. Die Freiheit des Einzelnen hört dann auf, wenn ein egoistisches Handeln das Fortbestehen der Allgemeinheit in Gefahr bringt. Hier bestehen in der westlichen Welt leider immer wieder grundsätzliche Missverständnisse zum Freiheitsbegriff. Das ist eigentlich nichts Neues, wenn man den teilweise rücksichtslosen Umgang mit unserer einmaligen Welt betrachtet. Leider wird diese Problematik häufig auch für politisch-ideologische Zwecke missbraucht.


Fallzahlen

Ich beziehe die Zahlen auf worldometers.info.
Entscheidend ist, dass das Wachstum gestoppt wird und die Basisreproduktionszahl sehr deutlich unter 1 liegt (0,8 reicht nicht aus, eher 0,2 bis 0,3!). Dies bedeutet dann, dass pro infizierter Person im Schnitt weniger als eine weitere Person infiziert wird. Dadurch kann die Epidemie eingedämmt werden.


Übertragbarkeit

Die möglichen Übertragungswege sind:


1. Direkte Tröpfcheninfektion durch Husten, etc..
2. Berührung der Haut und Schmierinfektion, direkter Kontakt mit Schleimhautflüssigkeit, eventuell auch Sexualkontakte, Fäkalien, Urin und Augenflüssigkeit (nicht eindeutig belegt [9]), Übertragung auf Fötus.
3. Indirekter Kontakt mit Schmierinfektion durch Berührung von Tastaturen, Knöpfen, Türgriffen, Geländer, Verpackungen. Ob die nachgewiesenen Viruskontaminationen auf Kunststoffen oder Metallen [8] für eine tatsächliche Infektion ausreichen, ist nicht sicher bewiesen, es wäre aber denkbar.
4. Durch das Einatmen von virusbelasteten Aerosolen mit winzigen Wassertröpfchen in der Luft, die beim normalen Ausatmen immer entstehen, ist eine Übertragung möglich. Zu diesem Schluss kommen 239 Wissenschaftler, die das in einem Brandbrief der WHO im Juli 2020 mitgeteilt haben [15, deutscher Kommentar 16]. Kurz danach schloss sich die WHO dieser Einschätzung an. Das Virus kann noch nach Stunden in den Aerosolen nachgewiesen werden [8]. Die WHO und auch das Robert-Koch-Institut hielten das zuvor für wenig wahrscheinlich [9]. Es könnte auch Feinstaub (vor allem Ultrafeinstaub) als Überträgermedium in Frage kommen. [Lit 5, 6, deutscher Kommentar: 7]


Ein besonderes Augenmerk muss auf die Übertragungswege gelegt werden, bei denen das Virus mit Hilfe eines Trägermaterials bis tief in die Lungen, in den Blutkreislauf und an die Endothelzellen gelangt. Das wäre beim Einatmen von Aerosolen und von Ultrafeinstaub der Fall. Ein guter Zustand der Flimmerhärchen in den Bronchien bei einer intakten Lunge kann Krankheitserreger aus den Lungen befördern. Bewiesen ist auch, dass die Menge der Viruslast, also wie viele Coronaviren in den Körper eindringen, eine Rolle spielt, ob man sich tatsächlich infiziert oder wie die Krankheit verläuft. [Lit 14]


Massnahmen

Die Massnahmen ergeben sich aus den Übertragungswegen und aus den Erfahrungswerten von Ländern, die das Virus erfolgreich bekämpft haben oder auf gutem Weg sind.

zu 1.: Infizierte mit Symptomen müssen isoliert und in Quarantäne gehalten werden. Dies gilt auch für bestimmte Personenkreise, die Kontakt mit einem Infizierten hatten. Das korrekte Benutzen und Tragen einfacher OP-Masken (oder vergleichbare) schützt zwar den Träger nur teilweise, es verhindert aber, dass eine infizierte Person das Virus in die Luft abgibt. Da 4. (bei den Übertragungswegen) leider wohl zutrifft, reicht ein Sicherheitsabstand von 2 Metern ohne das Maskentragen in einem Raum nicht aus.

zu 2.: Hier hilft nur soziale Distanz. Alle im Haushalt von Infizierten lebenden Personen müssen in Quarantäne. Manche Behörden verhängen in solchen Fällen auch Quarantäne für das ganze Haus.

zu 3.: Ein Mensch fasst sich unbewusst pro Stunde bis zu 20 Mal ins Gesicht. Dadurch erscheint eine Übertragung über die Hand möglich, wenn diese kontaminiert ist. Auch hier bietet das korrekte Tragen von Masken einen Schutz, weil man sich dann nicht mehr ins Gesicht fasst. Die Masken dürfen nur einmal getragen werden, danach werden sie weggeschmissen oder – falls geeignet – durch Abkochen desinfiziert. Die Nase muss unbedingt bedeckt sein, beim Abziehen darf die Aussenseite nicht berührt werden. Völlig unwirksam ist es, wenn man die Masken nach jedem Tragen in die Hosentasche steckt und später wieder aufzieht! Das Tragen von Handschuhen im Alltag macht keinen Sinn, weil das Virus auf den verwendeten Materialien wie Latex sehr gut überleben kann. Solche Handschuhe dürften nur ein einziges Mal getragen werden und müssten desinfiziert, beim Abziehen umgestülpt und weggeworfen werden. Nur medizinisches Personal ist mit diesem Problem geschult und kann Schutzhandschuhe regelkonform einsetzen. Hygiene ist entscheidend: In allen öffentlichen Gebäuden (Institutionen, Läden, usw.) werden die Hände beim Hineingehen und beim Hinausgehen desinfiziert. Zu Hause sind die Hände intensiv mit Seife zu waschen. Häufig benutzte Gegenstände wie Türklinken, Tastaturen von Rechnern, Smartphones oder Telefone werden jeden Tag desinfiziert.

zu 4.: Masken müssen in allen  Innenräumen mit viel Personen und in Transportmitteln des öffentlichen Verkehrs getragen werden. Man muss sich aber bewusst sein, dass die Masken nicht vollständig schützen, aber sie senken das Risiko einer Ansteckung um immerhin 80% [17]. Warum dies nicht von der WHO, vom deutschen RKI und vom Schweizer BAG von Anfang an propagiert wurde, ist völlig unverständlich zumal die schützende Wirkung auch einfacher OP-Masken im asiatischen Raum schon seit SARS bekannt ist. Es hat wohl vielen Menschen das Leben gekostet [18]. Studien belegen eindeutig die schützende Wirkung der Masken [19]. Auch kamen die Lockdown-Massnahmen viel zu spät. Klimaanlagen müssen den neusten Vorschriften entsprechen und regelmässig gewartet werden. Klimaanlagen, die die Luft ohne Mikrofilter in einem Transportmittel, in einem Raum oder in einem Gebäude nur umwälzen, stellen ein hohes Risiko dar. Die Klimaanlagen müssen ständig neue Luft von aussen zuführen [1516]. Nachhaltig wäre auch, die Feinstaubbelastung durch entsprechenden Umweltschutz drastisch zu senken. Das senkt auch das Auftreten chronischer Lungenkrankheiten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die effiziente Bekämpfung der Epidemie in etwa so aussieht:
  • Testen und Isolieren: Testen, testen, testen (auch stichprobenartig), danach Isolation aller bekannten Fälle, inklusive der Kontaktpersonen.
  • Abstand halten: Kontakte einschränken, Abstand halten und Maske tragen. Keine Hände schütteln, keine Küsse, keine Umarmungen. Bei Husten oder Infekten unbedingt zu Hause bleiben.
  • Lüften: Innenräume müssen so viel wie möglich gelüftet werden. Klimaanlagen müssen Mikrofilter enthalten und ständig Luft von aussen zuführen.
  • Masken tragen: Es müssen Masken in allen Räumen mit höherer Menschendichte getragen werden, zum Beispiel in Läden, Institutionen oder Verkehrsmitteln. Auch im Freien erscheint das Masken tragen sinnvoll, zum Beispiel wenn viele Menschen an einem Ort zusammenkommen oder bei hoher Feinstaubbelastung.
  • Hygiene einhalten: Auf Hygiene achten: Hände waschen oder desinfizieren, Gegenstände, Gebäude und Verkehrsmittel desinfizieren.
  • Gesunde Lebensweise: Dies trägt dazu bei, dass das Immunsystem gestärkt wird. Empfehlenswert sind zum Beispiel viel Bewegung und eine gesunde Ernährung.
  • Gut informiert sein: Vorsicht und eine fundierte Meinungsbildung sind in dieser Krise auf jeden Fall ein guter Ratgeber.


Literaturquellen

[1] Zsuzsanna Varga, Andreas J Flammer, Peter Steiger, Martina Haberecker, Rea Andermatt, Annelies S Zinkernagel, et al.: Endothelial cell infection and endotheliitis in COVID-19; in ZS The Lancet; abgerufen 4/2020 auf: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30937-5/fulltext

[2] ntv.de (Hg.): Angriff auf Gefäßinnenseiten - Wie Sars-CoV-2 zu Multiorganversagen führt; abgerufen am 4/2020 auf: https://www.n-tv.de/wissen/Wie-Sars-CoV-2-zu-Multiorganversagen-fuehrt-article21728613.html

[3] Poddubnyĭ DA, Rebrov AP. (2007): Endothelial dysfunction in patients with Bechterew's disease (ankylosing spondylitis); abgerufen 4/2020 auf: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17882816

[4] Klaus-Dieter Kolenda (2020): Ein gefährliches Virus – ein kurzer Nachtrag, Covid-19: Aktuelle Berichte von Medizinern aus der Praxis, 19. April 2020, abgerufen 4/2020 auf: https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Aktuelle-Berichte-von-Medizinern-aus-der-Praxis-4705361.html

[5] Setti, Leonardo; et al. Università di Bologna (2020): Position Paper, „Relazione circa l’effetto dell’inquinamento da particolato atmosferico e la diffusione di virus nella popolazione“; abgerufen 4/2020 auf: http://www.simaonlus.it/wpsima/wp-content/uploads/2020/03/COVID19_Position-Paper_Relazione-circa-l%E2%80%99effetto-dell%E2%80%99inquinamento-da-particolato-atmosferico-e-la-diffusione-di-virus-nella-popolazione.pdf

[6] Bayerisches Landesamt für Umwelt (Hg. 2008): Aviäres Influenzavirus im Vogelkot und Feinstaub – Aerogene Übertragungsmöglichkeit? Downloadbar auf: https://www.bestellen.bayern.de

[7] Jendrischik, Martin (2020): Coronavirus: Wie Feinstaub die Ausbreitung in Norditalien beschleunigte, abgerufen 4/2020 auf: https://www.air-q.com/blog/coronavirus-feinstaub-beschleunigte-ausbreitung-in-norditalien

[8] Neeltje van Doremalen, Ph.D.; et al (2020): Aerosol and Surface Stability of SARS-CoV-2 as Compared with SARS-CoV-1, abgerufen 4/2020 auf: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2004973

[9] Robert-Koch-Institut (2020): Diverse Publikationen zum Coronavirus auf www.rki.de

[10] MTA Dialog (2020): Ist COVID-19 auch eine systemische Gefäßentzündung? abgerufen 4/2020 auf: https://www.mta-dialog.de/artikel/ist-covid-19-auch-eine-systemische-gefaessentzuendung.html

[11] Thomas Stölzel (2020): Schwerwiegendes Problem bei Entwicklung von Corona-Impfstoff; abgerufen 4/2020 auf: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologen-schwerwiegendes-problem-bei-entwicklung-von-corona-impfstoff/25586012.html

[12] aerzteblatt.de (Hg. 2020): COVID-19 - Lösliche ACE2-Rezeptoren sollen Viren stoppen, abgerufen 4/2020 auf: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111702/COVID-19-Loesliche-ACE2-Rezeptoren-sollen-Viren-stoppen

[13] Newsticker der Merkur-Online-Redakteurin Juliane Gutmann zu Medikamenten und Impfstoffen gegen die Krankheit Covid-19, abrufbar unter: https://www.merkur.de/leben/gesundheit/coronavirus-medikamente-gegen-covid-19-uniklinik-meldet-erfolgreiche-antikoerper-therapie-zr-13519589.html

[14] Juliane Gutmann (2020): Coronavirus – Diese drei Faktoren entscheiden, ob Covid-19 kritisch verläuft, abgerufen 4/2020 auf: https://www.merkur.de/leben/gesundheit/coronavirus-diese-drei-faktoren-entscheiden-infektion-kritisch-verlaeuft-zr-13651010.html

[15] Lidia Morawska, Donald K Milton (6. Juli 2020): It is Time to Address Airborne Transmission of COVID-19, Clinical Infectious Diseases, ciaa 939, abrufbar auf: https://academic.oup.com/cid/article/doi/10.1093/cid/ciaa939/5867798

[16] Fee Anabelle Riebeling (8. Juli 2020): Corona-Experten appellieren an WHO, Aerosol-Gefahr nicht zu unterschätzen, abgerufen bei www.20min.ch auf: https://www.20min.ch/story/corona-experten-appellieren-an-who-die-aerosol-gefahr-nicht-zu-unterschaetzen-528419412531

[17] Frederik Jötten (2020): Das Masken-Desaster, in ZS Beobachter 14/2020, Seite 10

[18] Christina Berndt, Markus Grill und Frederik Jötten (2020): Das Masken-Drama, Süddeutsche Zeitung, 10. Juli 2020, abrufbar auf: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/maske-gesundheitsbehoerden-coronavirus-1.4963751

[19] Derek K Chu,. et al. (2020): Physical distancing, face masks, and eye protection to prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and COVID-19: a systematic review and meta-analysis; Open AccessPublished: June 01, 2020, The Lancet, Volume 395, ISSUE 10242, P1973-1987, June 27, 2020, abrufbar auf: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)31142-9




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