Rhodonit
engl. Rhodonite
Nach dem griechischen Wort rhódon („Rose“)
Formel  
Stoffgruppe
Farbe
Strich
Glanz
Transparenz
Härte (Mohs)
Dichte
Spaltbarkeit
Bruch

Kristallsystem
Kristallklasse
Mn2+SiO3
Silicate
rot, bräunlich, gräulich
weiß
Glasglanz, Perlmutterglanz
durchscheinend bis durchsichtig
5,5 – 6
3,55 – 3,75 g/cm³
vollkommen
muschelig, uneben

triklin
triklin-pinakoidal
RhodonitLupe
Eigenschaften
Varietšten
Kristallformen
Geschichte
Vorkommen
Verwendung
Beschreibung
Eigenschaften

Der Rhodonit ist wie der Rhodochrosit ein himbeerrotes Manganmineral. Er ist aber wesentlich härter als dieser und er kristallisiert nach dem triklinen System. In Salzsäure und auch in Zitronensäure zersetzt sich der Rhodonit langsam.

Varietäten

Bräunliche oder braungelbe Rhodonite bezeichnet man als Fowlerit. Die Färbung wird durch Zink-Ionen verursacht.


Kristallformen und Wachstum

Kristalle sind meistens nicht gut ausgebildet, sie sind ticktafelig oder von kurzprismatischem Habitus. Aggregate kommen körnig, dicht oder spätig vor.


Geschichte

Der Name leitet sich nach dem altgriechischen Wort rhódon für „Rose“ oder „Rosenduft“ ab. Der deutsche Naturforscher Christoph Friedrich Jasche (1780–1871) beschrieb das Mineral im Jahr 1819 erstmals und benannte es auch entsprechend.


Vorkommen

Rhodonit bildet zusammen mit anderen Manganmineralen die Mangerz-Lagerstätten. Er entsteht hauptsächlich sedimentär. Fundstellen befinden sich zum Beispiel im schwedischen Harstigen oder in der der San Martin Mine in der peruanischen Provinz Bolognesi.


Verwendung

Rhodonit wird als Erz zur Gewinnung von Mangan verwendet. In geschliffener Form dient er als Schmuckstein in Halsketten oder Armbändern.
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