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Manganit
 
Fundort: Illfeld bei Nordhausen, Thüringen/Deutschland
Kurzportrait Der Manganit ist neben dem ähnlichen Pyrolusit ein bedeutendes Erz zur Gewinnung von Mangan. Der österreichische Mineraloge Wilhelm Ritter von Haidinger (1795-1871) beschrieb das Mineral erstmals im Jahr 1827 anhand der historischen Funde in Illfeld. Durch Verwitterung wandelt sich Manganit in Pyrolusit um, hierbei wird Wasser abgegeben. Dadurch entsteht eine typische Streifung auf Kristallen und das Mineral wird allmählich löchrig.
Formel (Familie) Mn3+OOH  (Oxide und Hydroxide)
Farbe stahlgrau, schwarz, dünne Splitter rötlich durchscheinend
Strich und Glanz schwarz, rötlichbraun; Metallglanz
Härte und Dichte 4 (Mohs); 4,3 g/cm3 
Spaltbarkeit und Bruch vollkommen; Bruch uneben
Kristallsystem und Formen monoklines System; Pinakoide, Prismen 
Aggregate Kristalle in Gruppen; derb, körnig, strahlig, büschelig
Nachweis beim Erhitzen über 200°C Wasserabgabe, in Salzsäure unter Chlorabgabe löslich, Mangannachweis vor dem Lötrohr in der Boraxperle
Fundorte (Auswahl) Illfeld und weitere Fundorte in Thüringen; Hüttenberg/Kärnten; Alpe Agueglio in der Lombardei/Italien; Wessels Mine/Südafrika