Quarz
engl. Quartz
Nach der deutschen Bezeichnung quarzen (Geräusch beim Zerreiben)
Formel
Stoffgruppe
Farbe
Strich
Glanz
Transparenz
Härte (Mohs)
Dichte
Spaltbarkeit
Bruch

Kristallsystem
Kristallklasse
SiO2
Oxide
farblos, weiß, schwarz, alle Farben
weiß
Glasglanz, am Bruch Fettglanz
durchsichtig bis undurchsichtig
7
2,59 – 2,63 g/cm³
keine
muschelig, körnig (Aggregate)

trigonal
trigonal-trapezoedrisch
Herkimer-QuarzLupe

Beschreibung

AmethystLupeKaktus-Amethyst aus Boutenhouthoek, Südafrika
Rauchquarz
Lupe
Rauchquarz aus dem Val Cavrein, Schweiz
Morion-Quarz
Lupe
Morion aus Cairouan, Tunesien

Lupe
Achat von der Baker Ranch, New Mexiko USA

Quarz ist die Bezeichnung für ein Mineral, das im chemischen Grundaufbau aus Siliciumdioxid besteht und Kristalle im trigonalen System ausbildet. Im Quarzkristall sind SiO4-Tetraeder über die Tetraeder-Ecken miteinander verknüpft. Quarz ist mit der Mohshärte 7 sehr hart, das Mineral ritzt sogar Fensterglas. Quarz löst sich nur in Flusssäure. Es existieren je nach Farbe viele Varietäten wie Amethyst, Bergkristall, Rauchquarz oder Ametrin, die alle zu Schmucksteinen verarbeitet werden. Quarz kommt in der Natur sehr vielfältig vor: In magmatischen Gestein ist er gesteinsbildend, in alpinen Klüften kommt er als Bergkristall vor und man findet ihn in in Hohlräumen vulkanischer Gesteine, zum Beispiel in Achat- oder Amethystgeoden. Aber auch in Sedimenten ist Quarz gesteinsbildend, zum Beispiel im Sandstein, ebenso in metamorphen Gesteinen wie in Gneisen oder Quarzglimmerschiefern.

Quarz ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Glas und Silicium, er wird als Schleifmittel in Putzmitteln und als Streusand benötigt oder zur Herstellung von Schwingquarzen in der Elektronik. Die Beschreibung der Varietäten, Wachstumformen und Fundstellen erfolgt beim Portrait Quarz.

Farbvarietäten
Bergkristall
Achat
Wachstumsformen
Einschlüsse
Paragenesen
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