Platin Silber   Roentgenium Quecksilber  
 Gold                                                 79Au
 engl. gold; lat. aurum ("Gold) oder aurora ("Morgenröte")
 
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Relat. Atommasse   
Ordnungszahl    
Schmelzpunkt    
Siedepunkt    
Oxidationszahlen     
Dichte    
Härte (Mohs)     
Elektronegativität    
Elektronenkonfig.   
Natürl. Häufigkeit  
 
196,966569    
79    
1064 °C    
2856 °C    
5, 3, 2, 1    
19,32 g/cm³   
2,5 - 3    
2,4 (Pauling)      
[Xe]4f145d106s1   
Au-197  100%   
 
 
   
     

Film

13 sek
Kann man einen kleinen Goldbarren verbiegen?
    
GHS-Piktogramme 
Gold ist nicht 
kennzeichnungspflichtig. 
Gefahren (H-Sätze)  
--  
 
CAS-Nummer  
7440-57-5  
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Physikalisch-chemische Eigenschaften
Der goldgelbe, helle Glanz des Goldes macht dieses Element zu etwas ganz Besonderem. Ein Goldwürfel mit zehn Zentimeter Kantenlänge wiegt 19,32 Kilogramm. Gold ist trotz seiner hohen Dichte etwas leichter als Platin oder Iridium. Das Metall ist enorm dehnbar, aus einem Gramm Gold lässt sich ein mehrere Kilometer langer Draht ziehen. Beim Walzen erhält man Blattgold, das eine Dicke von einem Millionstel Meter besitzt. Gold lässt sich mit anderen Metallen legieren, mit Quecksilber erhält man Amalgam. Neben Silber und Kupfer gehört Gold zu den drei besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom  
    
 
 Große Kuppel des Bundeshauses in Bern


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Für das Vergolden der Rippen, Grate, Ornamente, Vasen und des Schweizer Kreuzes auf den Kuppeln des Schweizer Bundeshauses wurden bei der Renovation im Jahr 2007 45000 Blatt an Blattgold verarbeitet. Insgesamt benötigte man aber nur 700g Gold.  Lit [31]
 
 
Gold ist ein sehr edles und korrosionsbeständiges Metall, das von Luft, Wasser und Säuren nicht angegriffen wird. Während die meisten Metalle mit Salpetersäure unter Stickstoffdioxid-Freisetzung reagieren, wird Gold nicht angegriffen. Nur Königswasser, eine Mischung aus konzentrierter Salpetersäure und konzentrierter Salzsäure, vermag Gold aufzulösen.
  
  
 Reaktion von Metallen mit Salpetersäure im Vergleich

 Metalle in Salpetersäure
 In allen Reagenzgläsern befinden sich neben konzentrierter Salpetersäure die beschriebenen Zutaten.
Film erhältlich auf >DVD  
 

Chlorwasser löst Gold ebenfalls, dabei entsteht Gold(III)-chlorid. Beim Lösen in Königswasser erhält man Tetrachlorogold(III)-säure. Bei der Zugabe von Zinn(II)-chlorid zu diesen Lösungen entsteht rotes kolloidales Gold. Auch Kalium- oder Natriumcyanid vermögen Gold in Gegenwart von Sauerstoff zu lösen. Dabei bildet sich ein Komplex. Die Halogene greifen Gold an und bilden die entsprechenden Salze. Dies kann man nutzen, um Goldkristalle künstlich zu züchten. In einer chlorhaltigen Ampulle wird Gold auf einer Seite der Ampulle auf 300°C erhitzt. Hierbei reagiert es zu Gold(III)-chlorid (AuCl3). Das andere Ende der Ampulle wird auf 500°C erhitzt. Bei dieser Temperatur zerfällt das Gold(III)-chlorid zu Chlor und Gold. Dieses kristallisiert aus und bildet schöne Aggregate. Das Verfahren ist extrem aufwändig und benötigt einige Erfahrung. Die erhaltenen Kristalle sind zwar sehr klein, aber von höchster Ästhetik:  
 
 
 Gezüchtete Goldkristalle
 

 
 Derartige Kristallaggregate sind sehr schwer herzustellen und bei Sammlern sehr begehrt.
 
   
Toxikologie 
Bei Rheumapatienten, die mit Gold-Verbindungen medizinisch behandelt wurden, traten vermehrt Blutgerinnungsstörungen und weitere Nebenwirkungen an Haut, Schleimhäuten, Knochenmark und an der Niere auf. Lit [37Aber auch Allergien beim Kontakt mit dem metallischen Gold kommen vor. Bestimmte Legierungen von hochreinem Gold mit hochreinem Platin im Zahnersatz gelten allerdings als extrem stabil und gut bioverträglich. In wie weit die Reaktionen vom Gold direkt ausgehen oder von den im legierten Gold (oft nicht bekannten) Beimengungen, ist noch nicht umfassend geklärt.
  
Vorkommen
Häufigkeit   sehr selten

Gold ist auf unserem Planeten ein sehr seltenes Element, es kommt aber etwas häufiger als das noch seltenere Platin vor. In der Erdkruste beträgt der Goldanteil etwa vier Milligramm pro Tonne. Eisenmeteoriten können mehrere Gramm Gold pro Tonne Eisen enthalten und im Meerwasser kann der Anteil an Gold-Ionen bis zu 0,01 Milligramm pro Kubikmeter Wasser betragen. In der Natur findet man es als Gediegen Gold elementar, es ist aber sehr häufig mit Silber und anderen Metallen wie Kupfer, Bismut und Quecksilber legiert. Körner, Klumpen oder "Nuggets" finden sich in Flusssanden, die durch "Goldwaschen" mit Hilfe einer Pfanne aufgrund der höheren Dichte vom restlichen Sand getrennt werden können. Gold mit einem Silbergehalt von 25 bis 55 Massenprozent wird Elektrum genannt, dieses hat eine hellgelbe Farbe und eine geringere Dichte als das reine Gold. 
 
  
 
 Goldflitter auf einer Handfläche


 Ausbeute des Goldwaschens
 
  
Die Nuggets stammen ursprünglich aus Quarzgängen, die bei der Verwitterung vom Wasser weggewaschen wurden. Aufgrund seiner hohen Dichte setzten sich die herausgewaschenen Körner im Fluss-Sediment als "Seifen" ab. Manche Mineralien wie Quarz oder Pyrit sind geringfügig mit Gold verunreinigt. Es kommen auch tellur- oder silberhaltige Golderze wie Calaverit AuTe2 oder Sylvanit (Au,Ag)2Te4 vor. 
 
 
 Goldnuggets in verschiedenen Formen

Goldnuggets
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Der Nugget links unten weist eine oktaedrische Form auf.
 
  
In den Goldminen in Südafrika findet man mit einem Gehalt von bis zu fast 28 Gramm Gold pro Tonne Gestein die reichhaltigsten Vorkommen der Erde. Der größte bisher gefundene Goldklumpen hatte ein Gewicht von 71 Kilogramm und wurde in Australien in Kalgoorlie zu Tage gefördert. Eine historisch bedeutsame Fundstelle in Europa liegt beim rumänischen Ort Roșia Montană ("Goldbach") in Siebenbürgen. Schon der griechische Geschichtsschreiber Herodot erwähnte den dortigen Goldabbau. Der römische Kaiser Trajan machte die Gegend zur römischen Provinz und brachte das Gold über die Donau und das Schwarze Meer ins Mittelmeer und damit nach Rom. Die ältesten bekannten Goldvorkommen in der Schweiz befinden sich im Napfgebiet. Schon die Helvetier wuschen dort Gold. In den Goldminen von Gondo kommt ein goldhaltiger Chalkopyrit vor. Die seit der Römerzeit bekannten Goldminen erlebten ihre Blüte unter dem Briger Unternehmer und Politiker Kaspar Stockalper bis zu seinem Tod 1691. Die größte Goldlagerstätte in Deutschland findet man beim südhessischen Ort Korbach. Auch die Flüsse wie Rhein, Elbe, Isar, Inn oder Schwarza führen Gold im Sediment, genauso wie fast alle Flüsse in Österreich. Heute sind die Vorkommen in Mitteleuropa ohne wirtschaftliche Bedeutung, sie sind lediglich noch für Hobby-Schatzsucher interessant. Über die noch weltweit verfügbaren Goldreserven in allen Lagerstätten gesamt gibt es keine konkreten Zahlen. Die Goldvorkommen in den Weltmeeren machen sogar mehrere Millionen Tonnen aus, die Gewinnung ist momentan jedoch noch nicht wirtschaftlich.  
  
 
 Gediegen Gold auf Quarz aus Jamestown/USA

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Geschichte 
Gold ist eines der zehn Elemente des Altertums. Die ältesten Funde stammen aus dem 7. Jahrtausend vor Christus. Bei den ägyptischen Pharaonen galt Gold als göttliches Metall. Sie betrachteten sich als Abkömmlinge des Sonnengottes. Gold war ein Mittel, um Unsterblichkeit zu erlangen, daher wurde ein verstorbener Pharao von Gold umhüllt, bzw. die Grabkammer mit Gegenständen aus Gold und Silber gefüllt. Als im Jahre 1922 das Grab Tutanchamuns ausgehoben wurde, fanden die Forscher die Mumie des Pharaos von drei Särgen umgeben, wobei der innere aus massivem Gold bestand und über 108 Kilogramm wog. In der Grabkammer fanden sich Streitwagen aus Weißgold, goldene Ruhebetten, Statuen und Tutanchamuns Thronsessel, der vollständig mit Goldblech überzogen war.   
   
Das Großreich der Hethiter, das um 1200 vor Christus zugrunde ging, verehrte die Sonnengöttin. Vor ihr musste der König Rechenschaft über die Regierung ablegen. Die Maske ist eines der wenigen Relikte über dieses Volk, von dem nur wenig bekannt ist:   
 
 
 Totenmaske aus Goldblech

Goldmaske
 
Totenmaske aus Goldblech, Mykene, 12. Jhdt. vor Christus, Nachbildung im Deutschen Museum München
 
  
Das römische Weltreich wurde teilweise auf der Basis von geraubtem Gold und Silber errichtet. Innerhalb von dreihundert Jahren gelang es den Römern, alle bekannten Minen und Schätze der damals bekannten Welt unter ihre Kontrolle zu bringen. Gold und Silber galten als feste Währung, und überall zeugten goldene Verzierungen und Statuen vom Reichtum des römischen Lebens. Die Römer kannten bereits ein Reinigungsverfahren durch Ausschmelzen mit Blei, Kochsalz oder Kreide.   
   
Gold war auch eine der Triebfedern für Christoph Kolumbus' Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien. Im 16. Jahrhundert landete der spanische Eroberer Hernández Cortés in der Nähe des heutigen Vera Cruz und unterwarf das Volk der Azteken. Der Aztekenkönig Montezuma empfing die Spanier mit Goldgeschenken, doch dies stachelte natürlich die Gier der Spanier umso mehr an. Sie hielten den König mit Lügen hin und ermordeten ihn und seine Gefolgsleute bei einer günstigen Gelegenheit. Außerdem verwüsteten sie die Aztekenhauptstadt und verübten ein grausames Gemetzel unter der Bevölkerung. Das gesamte Gold der Azteken wurde mit Schiffen nach Spanien abtransportiert. Diese Geschichte wiederholte sich im Lauf der Zeit in vielen anderen Variationen, sei es bei der Ermordung des Inkakönigs Atahualpa durch den spanischen Eroberer Pizarro im Jahre 1532, oder bei der Ermordung tausender Indianer durch westliche Siedler in den Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert.   
   
Im Mittelalter versuchten die Alchimisten durch die sogenannte Transmutation (Umwandlung) aus anderen Stoffen Gold künstlich herzustellen. Sie hielten Zinnober und Quecksilber für eine Vorstufe des sogenannten "Stein der Weisen". Darunter stellte man sich einen magischen Stoff vor, der die Fähigkeit besaß, aus wertlosen Metallen Gold herzustellen. Das alchemistische Symbol des Kreises stellte in seiner ursprünglichen Form die Sonnenscheibe dar.  
       
Einen neuen Aufschwung erlebte die Goldsuche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als neue Goldlagerstätten in den USA entdeckt wurden. Viele Goldsucher kamen im Goldrausch nach Amerika, um ihr Glück zu suchen, doch nur wenigen gelang dies wirklich. Heute genießt das Gold als Schmuckmetall immer noch hohes Ansehen, teilweise ist dies sicherlich auch auf die Faszination zurückzuführen, die das Metall in seiner Geschichte erfahren hat.
  
Herstellung     
Die älteste Methode zur Goldgewinnung ist das Goldwaschen. Bei diesem Verfahren werden Fluss-Sande in einer industriellen Anlage oder auch nur mit einer einfachen Waschpfanne aufgeschlämmt, so dass sich die Goldnuggets oder Goldplättchen am Boden oder am Rand der Waschpfanne aufgrund ihrer hohen Dichte absetzen.   
 
 
 Goldwaschen im 15. Jahrhundert

Goldwaschen bei Agricola
 
 Goldwäscher, Holzschnitt von Agricola 1556  Lit [27]
 
 
Bei der früher verwendeten Amalgierung wird das goldhaltige Gestein in Mühlen zermahlen und mit Wasser und Quecksilber vermischt. Das Gold bildet mit dem Quecksilber ein Amalgam, aus dem durch Destillation bei 600°C das Quecksilber abdestilliert werden kann. Durch das Verfahren können etwa zwei Drittel des Goldes aus dem Gestein herausgelöst werden. Problematisch ist die Freisetzung des Quecksilbers in die Umwelt bei abgelegenen Kleinbetrieben, die das Verfahren noch einsetzen. Quecksilber ist sehr resistent und verteilt sich global. [Lit 111] 

Heute wird Gold im Wesentlichen durch die Cyanidlaugerei mit einem nachfolgenden Reinigungsprozess gewonnen. Dieses Verfahren in seiner ursprünglichen Form wurde 1887 durch John Stewart MacArthur und William Forrest im schottischen Glasgow erfunden und ab 1900 industriell eingesetzt. Dabei wird das fein zermahlene Gestein mit Natrium- oder Kaliumcyanid-Lösung unter Zufuhr von Luftsauerstoff versetzt. Das Gold geht dabei einen wasserlöslichen Gold-Cyanid-Komplex ein, aus dem es durch Reduktion mit Zink-Spänen in relativ reiner Form gewonnen werden kann. Das Gold setzt sich am Boden als Schwamm ab. Der Niederschlag wird filtriert, getrocknet und geröstet, danach mit Hilfe eines Flussmittels wie Borax geschmolzen und in Barren vergossen.

Nach dem neueren Cyanid-Verfahren wird der Gold-Cyanid-Komplex mit Metallkugeln zu einem feinen Goldschlamm zermahlen. Der Schlamm wird danach mit Aktivkohle versetzt, die den Komplex adsorbiert und damit konzentriert. Das Lösen erfolgt mit heißer Natronlauge oder Kalilauge. Mit Hilfe einer Elektrolyse kann man dann Roh-Gold gewinnen, das zunächst noch sehr unrein ist. Die Minengesellschaften gießen es zu 31 Kilogramm schweren Roh-Barren, die nach dem Transport in das Abnehmer-Land durch Gold- und Silberscheideanstalten wie die Degussa aufbereitet werden. Die Roh-Barren werden erneut geschmolzen und zum Beispiel durch das Einblasen von Chlor gereinigt.
[Lit 112

Aus dem Anodenschlamm bei der Kupfer-Raffination können durch Aufarbeitung ebenfalls erhebliche Mengen Gold gewonnen werden. Eine weitere Möglichkeit zur Gewinnung ist das Recycling von Gold aus Schrott in den Gold- und Silberscheideanstalten.

Im Jahr 1970 führte Südafrika mit 1000 Tonnen gefördertem Gold die Weltmarktproduktion an
. In der Tautone Mine bei Johannesburg findet man mit 27,99 Gramm pro Tonne Gestein das reichhaltigste Vorkommen der Erde. Anfang des 21. Jahrhunderts verlor Südafrika seine Vormachtsstellung an China. Im Jahr 2016 produzierte China mit 455 Tonnen den größten Anteil Gold, das macht etwa ein Siebtel der Weltproduktion aus (3100 Tonnen). Auf den nächsten Plätzen folgen Australien (270 Tonnen), Russland (250 Tonnen), die USA (209 Tonnen), Kanada (170 Tonnen), Peru (150 Tonnen), Südafrika (140 Tonnen), Mexiko (125 Tonnen), Indonesien (100 Tonnen) und Usbekistan (100 Tonnen). [Lit 109Weltmarktführer ist die Goldminengesellschaft Barrick Gold in Kanada. Das meiste Gold wird daher in Kanadischen Dollar CAD gehandelt.
  
Verwendung 
Gold war lange Zeit ein wichtiges Währungsmetall für Münzen. Ein großer Anteil der Goldreserven lagert in staatlichen Depots als Währungsreserve. In der Technik besitzt das Gold ganz im Gegensatz zu Platin nur eine geringe Bedeutung, da in der Zwischenzeit billigere Ersatzstoffe zur Verfügung stehen. In der Elektronik wird es zur Herstellung von Schaltkontakten benötigt, in der Optik dient es zur Herstellung hochwertiger Spiegel. Sonnenschutzgläser für die Astronomie sind mit einer dünnen Schicht Gold bedampft. Goldguss-Legierungen für Zahnkronen oder Zahnbrücken enthalten 75 bis 98 Prozent Gold. Die Zugabe von Platin und Palladium verbessert die Festigkeit der Dental-Legierung, die Zugabe von Kupfer erhöht die Härte. Das galvanische Vergolden von Gegenständen zum Schutz vor Korrosion und das Beschichten von Reflektoren in Satelliten ist in der Weltraumfahrt von Bedeutung. Blattgold mit 0,1 Mikrometer wird zum Verzieren von Gegenständen oder bei der Restauration von Kunstgegenständen eingesetzt. Als Cassiusscher Goldpurpur wird Gold gelegentlich zum Färben von Glas und Porzellan verwendet. Derartige Gläser färben sich kräftig rubinrot, was auf das Vorhandensein von kolloidalem Gold zurückzuführen ist.   
  
 
 Cassius'scher Goldpurpur
 
 Kolloidales Gold Kolloidales Gold
   
 Gold in kolloidaler Form ist purpurrot oder violett gefärbt.
 
   
Der größte Teil des Goldes wird zu Schmuckstücken und Münzen verarbeitet. Der Feingehalt des Goldes wird in Tausendstel angegeben. "Gold 750" enthält zum Beispiel einen Massenanteil von 75% Gold:  
  
1000/1000 = 24 Karat ("Gold 1000") 
750/1000 = 18 Karat ("Gold 750") 
585/1000 = 14 Karat ("Gold 585") 
333/1000 = 8 Karat ("Gold 333") 
   
Durch die Beimischung anderer Metalle erhält man Legierungen, die eine höhere Härte besitzen und billiger sind. Die Farbe der Gold-Legierung hängt vor allem vom Kupfer- und Silber-Anteil ab.  
   
Rotgold enthält 33,3 bis 58,5% Gold, bis 30% Kupfer und 35% Silber
Weißgold enthält 65 bis 80% Gold und 35 bis 20% Palladium
oder aber auch 33,3 bis 75% Gold, bis 66,7% Nickel, bis 10% Kupfer und Zinn.
Münzgold der älteren Münzen enthält in der Regel 90% Gold und 10% Kupfer.
Feingold
(99,99%) findet sich in neueren Münzen wie dem australischen "Nugget".
   
  
 Goldschmuck und Münzen
Goldmünzen und Barren 
 Münzen, Barren und ein Ring aus Gold 585
 
 
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