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Thulium
steht mit einem Anteil von 0,000019% an 66. Stelle der Elementhäufigkeit.
Es ist damit etwas häufiger als Silber. Das Element kommt chemisch
gebunden oft in Begleitung mit den anderen Lanthaniden in den Ytter-Erden,
so auch in den Mineralien der Gadolinit-Gruppe
oder der Monazit-Gruppe vor.
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| Der schwedische Chemiker Per Theodor Cleve (1840-1905) untersuchte im Jahre 1879 die von C.G. Mosander schon 1843 hergestellte erbiumoxidhaltige Erbin-Erde. Aus dieser Erde konnte er ein weiteres unreines Oxid isolieren. Cleve benannte das darin enthaltene Element nach dem nordischen Sagenland Thule, einem alten Namen für Skandinavien (siehe auch Grafik beim Element Yttrium). Nachdem sich viele Chemiker erfolglos um die Darstellung von reinem Thuliumoxid bemüht hatten, gelang die Herstellung des reinen Oxids erst im Jahre 1911. |
| Thulium spielt eine geringe Rolle bei der Leuchtstoffaktivierung in Farbbildröhren. Die Thuliumisotope Tm-170 und Tm-171 dienen in der Technik als Strahlungsquellen für Werkstoffprüfungen. |
| Copyright: Thomas Seilnacht |