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  Bariumchlorid   BaCl2 
 
 
  
 
Wasserfrei 
weißes Pulver 

Dihydrat 
farblose, orthorhombische Tafeln  

Molmasse  208,233 g/mol 
(Dihydrat  244,264 g/mol) 
AGW  0,5 mg/m3 (MAK) 
Dichte  3,9 g/cm3   
(Dihydrat  3,097 g/cm3) 
Schmelzpunkt  +961 °C 
Siedepunkt  +1560 °C 
Wasserlöslichkeit 
100g H2O lösen bei 25 °C 37 g BaCl2
Piktogramm  
   
GHS 06  
Gefahr
Gefahrenklassen + Kategorie  

Akute Toxizität oral 3  
Akute Toxizität inhalativ 4

HP-Sätze (siehe Hinweis)      
H 301, 332  
P 261, 264.1, 301+310   
Entsorgung G 4   
Etikett drucken Deutscher Name Englischer Name
CAS  10361-37-2 
CAS  10326-27-9
Bariumchlorid 
Bariumchlorid Dihydrat *
Barium chloride 
Barium chloride dihydrate
    
  *) Für die Schule bevorzugt 
  
Eigenschaften  
  
Wasserfreies Bariumchlorid ist ein weißes Pulver. Es schmeckt bitter und wirkt toxisch, wenn es gegessen oder eingeatmet wird. Beim Auskristallisieren aus einer wässrigen Lösung erhält man das Dihydrat in farblosen, flachen Tafeln. Beim Erhitzen über 120 °C gibt das Dihydrat sein Kristallwasser wieder ab.  
  
Mit Sulfaten bildet Bariumchlorid einen weißlichen Niederschlag von Bariumsulfat (siehe Analytik). Bariumchlorid erzeugt wie alle anderen Bariumsalze grüne Flammenfarben. Mit Schwefelsäure erhält man das weiße Pigment Bariumsulfat:  
   
BaCl2  +  H2SO4   BaSO4  +  2 HCl 
    
  
Herstellung   
  
Die technische Herstellung erfolgt aus Salzsäure und Bariumsulfid (oder Bariumcarbonat):   
  
BaS  +  2HCl   BaCl+  H2S. 
    
  
Verwendung   
  
Im Labor dient Bariumchlorid zum Nachweis von Sulfaten. Aus Bariumchlorid lässt sich das weiße Pigment Bariumsulfat darstellen. Im Feuerwerk erzeugt es als Beimengung grüne Farben. Bei der Härtung von Stahl  werden die zu härtenden Stahlwerkstücke in einer auf Rotglut erhitzten Bariumchloridschmelze erhitzt. Bariumchlorid kann auch zur Holzimprägnierung und als Beizmittel für Färbungen mit Farbstoffen eingesetzt werden.  
    
  
 
Bariumsalze verursachen im Feuerwerk die grüne Farbe.
    
   
Analytik  
  
Man säuert einen zu untersuchenden Stoff (oder eine Lösung) mit verdünnter Salzsäure an und gibt eine Bariumchloridlösung hinzu. Bildet sich ein weißer Niederschlag, liegen Sulfate vor. Dabei fällt aus der Lösung weißes, unlösliches Bariumsulfat (BaSO4) aus:  
   
BaCl2  +  CaSO4   BaSO4  +  CaCl2   
  
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Beim Sulfatnachweis entsteht ein weißer Niederschlag.
 
Film erhältlich auf >DVD
   
  
Herstellung einer 0,1 molaren Bariumchloridlösung   
  
2,44g Bariumchlorid Dihydrat in 50ml Wasser lösen und mit Wasser auf 100ml auffüllen. 
   
   
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