Bariumchlorid BaCl2
*) Für die Schule
bevorzugt
Eigenschaften
Wasserfreies Bariumchlorid
ist ein weißes Pulver. Es schmeckt bitter und wirkt toxisch, wenn
es gegessen oder eingeatmet wird. Beim Auskristallisieren aus einer wässrigen
Lösung erhält man das Dihydrat in farblosen, flachen Tafeln.
Beim Erhitzen über 120 °C gibt das Dihydrat sein Kristallwasser
wieder ab.
Mit Sulfaten
bildet Bariumchlorid einen weißlichen Niederschlag von Bariumsulfat
(siehe Analytik). Bariumchlorid erzeugt wie alle
anderen Bariumsalze grüne Flammenfarben.
Mit Schwefelsäure erhält man das weiße Pigment Bariumsulfat:
BaCl2 +
H2SO4
BaSO4 + 2 HCl |
Herstellung
Die technische Herstellung
erfolgt aus Salzsäure und Bariumsulfid (oder
Bariumcarbonat):
BaS + 2HCl
BaCl2 + H2S. |
Verwendung
Im Labor dient Bariumchlorid
zum Nachweis von Sulfaten. Aus Bariumchlorid
lässt sich das weiße Pigment Bariumsulfat darstellen. Im Feuerwerk
erzeugt es als Beimengung grüne Farben. Bei der Härtung von Stahl
werden die zu härtenden Stahlwerkstücke in einer auf Rotglut
erhitzten Bariumchloridschmelze erhitzt. Bariumchlorid kann auch zur Holzimprägnierung
und als Beizmittel für Färbungen mit Farbstoffen eingesetzt werden.
Bariumsalze verursachen
im Feuerwerk die grüne Farbe.
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Analytik
Man säuert einen
zu untersuchenden Stoff (oder eine Lösung) mit verdünnter Salzsäure
an und gibt eine Bariumchloridlösung hinzu. Bildet sich ein weißer
Niederschlag, liegen Sulfate vor.
Dabei fällt aus der Lösung weißes, unlösliches Bariumsulfat
(BaSO4) aus:
BaCl2 +
CaSO4
BaSO4 + CaCl2
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Beim Sulfatnachweis
entsteht ein weißer Niederschlag.
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Film
erhältlich auf >DVD
Herstellung einer 0,1 molaren Bariumchloridlösung
2,44g Bariumchlorid Dihydrat
in 50ml Wasser lösen und mit Wasser auf 100ml auffüllen. |
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